Gesundheit hat bei uns Tradition

Mooranwendung
Naturmoorbad
Naturmooranwendung

In Bad Gögging haben „Gesund werden und bleiben“ Tradition. Nur wenige Schritte von den „Römerbad-Kliniken“ entfernt, liegt unter der profanierten Kirche „St. Andreas“ das größte römische Staatsbad nördlich der Alpen. Es war mindestens 56 Meter lang, 30 Meter breit und hielt so den Vergleich mit den römischen Thermen in Wiesbaden oder Badenweiler stand. Kaiser Marcus Ulpius Trajanus (53 – 117 n. Chr.) hatte die Qualität der Bad Gögginger Schwefelwasservorkommen erkannt und dieses Schwefel-Thermalbad 110 n. Chr. seinen Mannen zum Geschenk gemacht. Der Grundstock für das heutige Kurbad war gelegt.

Es war dies der Beginn eines bedeutenden Kapitels Bad Gögginger Badgeschichte, das erst mit dem Niedergang des Römischen Reichs um 400 n. Chr. zu Ende ging. Nach einem erneuten Aufflackern des Badebetriebes im Mittelalter, als Nobelmann wie Bauer in einfachen Holzbottichen, gefüllt mit erhitztem Schwefelwasser saßen, begann mit dem Bau des Kurhauses „Römerbad“ im Jahr 1880 und dem 1913 gegründeten „Trajansbad“ die moderne Geschichte des Kurbades. Den heutigen „Römerbad-Kliniken“ war es schließlich auch zu verdanken, dass Bad Gögging am 30. Juni 1919 vom Bayerischen Staatsministerium offiziell den Bäderstatus erhielt.

 

 

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